Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband Offenbach am Main - Stadt e.V.

Terminkalender

100 Jahre AWO - AWO für Alle! Interkultureller Café-Nachmittag
Dienstag, 17. September 2019, 15:00 - 17:00

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der AWO werden ehrenamtlich Engagierte über die Geschichte der AWO und aus dem bewegten Leben von Frieda Rudolph „Engel der Alten und Einsamen“ berichten. Offenbacher Künstler werden den Nachmittag mit ihren Kurzgeschichten, Erzählungen und Musik untermalen. Es wird leckere Kleinigkeiten zu essen geben. Besucher können sich vor Ort über die Aktivitäten der AWO informieren.

Ort: Linsenberg 10, 63065 Offenbach V: Arbeiterwohlfahrt KV Offenbach am Main-Stadt e.V. Werkstätten Hainbachtal gGmbH


Allgemeines zur  Interkulturellen Woche in Offenbach IKWO

Seit 1998 findet die Interkulturelle Woche in Offenbach statt.
Bis zu 65 Organisationen und Initiativen treten mit ihren Veranstaltungen für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten ein.
Durch Begegnungen und Kontakte im persönlichen Bereich soll ein besseres gegenseitiges Verständnis entwickelt werden und zum Abbau von Vorurteilen beitragen. Die ist ein zentrales Anliegen der Initiative. Deshalb werden die Informationsveranstaltungen durch Feste und Begegnungen sowie Theater- und Filmvorführungen und Lesungen von Künstlerinnen und Künstlern ergänzt.

Das diesjährige Motto der Interkulturellen Woche lautet: "Zusammen leben - zusammen wachsen"

Eine Initiative, die gesellschaftliche Diskussionen anstößt
Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, des Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxe Metropolie. Die Initiative wird von den Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten, Integrationsbeauftragten und deutsch-ausländischen Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen.

Im Jahre 2001 überschatteten die Anschläge vom 11.September in New York die Vorbereitungen zu den Eröffnungsfeierlichkeiten. Das Koordinationsteam der Interkulturelle Wochen hatte sich nach reiflichen Überlegungen dafür entschieden, die Interkulturellen Wochen nicht ausfallen zu lassen, sondern die Diskussion über die Ereignisse des Attentats zum Bestandteil der damaligen Wochen werden zu lassen und die Ängste und Befürchtungen der Offenbacher Menschen aufzugreifen und zu bearbeiten.

Für diese Arbeit und das herausragende Engagement wurden die damaligen Koordinatoren der Interkulturellen Woche - stellvertretend auch für die übrigen Veranstalterinnen und Veranstalter mit dem Offenbacher Integrationspreis ausgezeichnet.

Aktuelles Koordinationsteam der Offenbacher Interkulturellen Woche

  • Katholisches Dekanat Offenbach, Dr. Barbara Huber-Rudolf
  • Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach, Ulrike Schweiger, Susanna Faust-Kallenberg
  • Caritasverband Offenbach - Migrationsberatung, Ornella Liscapade
  • Der Paritätische - Regionalstelle Offenbach, Mahshid Najafi
  • Deutscher Gewerkschaftsbund Südosthessen (DGB), Tobias Huth
  • Diakonisches Werk Offenbach-Dreieich-Rodgau/Fachstelle für Migration und interkulturelle Beratung-Migrationsberatung, Anastassia Pentidou
  • Arbeiterwohlfahrt Offenbach- Migrationsberatung, Ali Karakale
  • Stadt Offenbach - Integrationsbeauftragter, Luigi Masala

Vorwort zur 22. INTERKULTURELLE WOCHE IN OFFENBACH

Liebe BesucherInnen, MitveranstalterInnen, Interessierte, OffenbacherInnen – mit und ohne Migrationsvordergrund, die diesjährigen Interkulturellen Wochen (IKWO) finden zum 22. Mal statt. Das Veranstaltungsformat wurde 1975 unter dem Titel „Tag des ausländischen Mitbürgers“ von den Kirchen ins Leben gerufen. Dies ist jetzt 44 Jahre her. Auch wenn die Zahlen 22 und 44 Schnapszahlen sind – die Veranstaltungsreihe ist keine „Schnapsidee“! Mittlerweile organisiert ein breites Spektrum von Veranstaltern, Initiativen und Gruppen eine große Bandbreite von Aktivitäten. Die sogenannten „ausländischen Mitbürger“ sind mittler - weile wichtige und aktive Player der IKWO geworden. Tatsächlich arbeiten sie bereits in der zweiten und dritten Generation aktiv mit; sei es in Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Migrantenselbstorganisationen, ausländischen Gemeinden, öffentlichen Einrichtungen oder Vereinen.

Die Veranstaltungsreihe ist interkulturell und interreligiös geworden. Alljährlich finden in über 500 Städten tausende von Veranstaltungen statt. Die IKWO´s tragen zu öffentlichen Diskussionen bei, wirken meinungsbildend und ermöglichen Begegnungen sowie Austausch. Vor allem bilden die IKWO´s das interkulturelle und -religiöse Zusammenleben der Orte ab, an denen sie stattfinden.

Das Koordinationsteam zur 22. IKWO bereitete diese durch intensive Gespräche, Diskussionen und Workshops vor und konnte das Zusammenwirken von über 40 Veranstaltungen verschiedenster Akteure organisieren. Beispiele sind eine Aliceplatzaktion, ein ökumenischer Gottesdienst, der Interreligiöse Frauentag, der Tag des Flüchtlings, der Empfang der Stadt, und so viel mehr, was Sie selbst entdecken wollen. Diese Freude am Forschen und Entdecken wünscht Ihnen Ihr Koordinationsteam

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