Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband Offenbach am Main - Stadt e.V.

Presseinformationen

12.11.2015 - Heile, heile Gänsschen

AWO startet Kampagne mit Prinzenpaar Inge I. und Kurt III.

Offenbach. Mit einem dreifach donnernden „Offebach Hallau“ begrüßte Moderator Karl-Heinz Stier Gäste und Aktive beim Kampagnenstart der AWO im Else-Herrmann-Haus. Lederanien, wie es singt und lacht zur Fassenacht, das war das Thema im Erzählcafé der AWO.

Illustre Teilnehmer begrüßte Stier dann auch mit Co-Moderator Karl-Heinz Eitel. Die Ehre gaben sich Ihre Hoheiten Prinzessin Inge I. (Inge Lamby-Lang) und Prinz Kurt III. (Kurt Vetter) von Lederanien, das Regentenpaar der Kampagnen 1968/1969 und 1969/1970. Zwei Kampagnen am Stück, eine reife Leistung, wie Stier feststellte. Das macht nicht jeder. Aber Prinzessin Inge I. erklärte: „Wir haben uns gut vertragen. Und wir hatten sehr viel Spaß!“ Da geht die schönste Kampagne wie im Flug vorbei.

Eine Frage konnte Fastnachtsprinz Vetter aber auch nach jahrzehntelanger Fastnachts-Erfahrung nicht beantworten - woher wohl das traditionelle Offenbacher „Hallau“ stammt. „A“ statt „E“ - vielleicht wollten sich die Offenbacher einfach von den Frankfurter Kollegen auf der anderen Mainseite absetzen? „Mer was es net.“, wie Vetter mit einem Augenzwinkern feststellte.

Gemeinsam mit dem Prinzenpaar schwelgten die Gäste in Erinnerungen. Als die Alten noch jung waren, war die Fastnacht noch ein zentrales Ereignis. Eine Dame erzählt vom Maskenball und der Demaskierung um Mitternacht, andere von den unzähligen Kostümen, um die man sich viele Gedanken machte. Gemeinsam schunkelten die Gäste zu den alten Fastnachts-Klassikern, angestimmt von Ingeborg Fischer und Friedrich Sehrbrock. Eine Runde Ententanz folgte. „Alle mitmachen!“, Friedrich Sehrbrock - das Urgestein der Offenbacher Fastnachts-Musik - sorgte mit Gesang und Quetschkommode dafür, dass keiner sitzen bleibt.

Und auch das AWO Orchester brachte die Gäste in Schunkellaune. Gekonnt und mit viel Schwung gaben die Dame und die Herren ihre Einlagen. Auch der ein oder andere Tusch war dabei, für Orchesterleiter Friedrich Sehrbrock, der seine Fastnachtsorden zeigte und aus 65 Jahren Fastnachts-Erfahrung erzählte, und auch für Frieder Gruber und Karl-Heinz Eitel, die sich in die Bütt schwangen. „Es muss nicht politisch sein, zu erzählen gibt es immer was.“ gab Gruber einen Tipp preis, den er gerne seinen jungen Kollegen in der Bütt gibt. Wie lustig das sein kann, sah man dann bei seiner Rede über die Gefühlswelt eines untreuen Ehemanns.

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